Rettigheim
Termine...

Jeden Mittwoch um 19.30 Uhr Singstunde im Gemeindezentrum St. Nikolaus Rettigheim

Datum

Termin

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Mittwoch, 16. September 2026

19.30 Uhr

Erste Singstunde nach der Sommerpause

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Sonntag, 21. Juni 2026

15.00 Uhr

Kaffee im Takt - Musikalischer Nachmittagskaffee

Bürgersaal, Gemeindezentrum Rettigheim

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Dienstag, 6. Januar 2026

18.00 Uhr

Teilnahme am Konzert zu Dreikönig des MGV Liederkranz Kürnbach

Evang. Pfarrkirche St. Michael Kürnbach

Sonntag, 4. Januar 2026

11.00 Uhr

Musikalische Umrahmung Neujahrsempfang der Gemeinde Mühlhausen im Gemeindezentrum Rettigheim

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Fein tonal abgestimmt entstanden ikonische Cartoon-Figuren

Frauenchor „Da Capo“ begeisterte mit Gesang bei „Kaffee im Takt“

Die Chorvorsitzende Michaele Bös freute sich, dass sich trotz der großen Sonntagshitze der Bürgersaal zur Konzertreihe „Kaffee im Takt“ [am Sonntag, dem 21. Juni 2026] gut gefüllt hatte. Seit 2018 lade der Chor „Da Capo“ zum musikalischen Nachmittagskaffee jährlich ein und setze damit einen kulturellen Punkt für den Stadtteil, so Bös. Drei thematisch fein aufeinander abgestimmte Liedblöcke hatte Chorleiter Bernhard Reiß mit dem 17 Sängerinnen umfassenden Ensemble vorbereitet, wobei dazwischen die Konzertbesucher bei selbst gebackenen Kuchen und Torten mit Kaffee verwöhnt wurden.


Der erste Auftritt stand unter dem Leitmotiv „von Traum und Illusion“. Reiß leitete imposant am Klavier zur James-Bond-Titelmelodie „Goldfinger“ ein, worauf sich zunächst die Alt-Stimmen profilieren konnten, bevor die Soprane hinzukamen, um abschließend vielstimmig zu brillieren. Der Chor zog mit „Over the rainbow“ vom ersten Takt an gefühlsbetont seine Gäste in den Bann und präsentierte sich tonal äußerst fein abgestimmt. Schnipsend entstand vor dem inneren Auge der Zuhörer zunächst die weltberühmte ikonische Figur aus der Krimikomödien-Filmreihe „The Pink Panther“, bevor die Sängerinnen der Raubkatze … auf ihrer Reise durch die Cartoon-Welt folgten.


Die klassische Chorliteratur „Gute Nacht“ von Todor Popov ebnete den Weg nach einer ersten Kaffeepause „vom Abend bis zum Morgen“. Das Duett zweier Liebender in der Nacht wurde in der „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ hörbar und die darauf aufbauenden Schwierigkeiten der Frauen beim morgendlichen Aufstehen wurden in „Morgens bin ich immer müde“ interpretiert.

Der Genusswelt wurde im dritten Konzertteil gefrönt. Den Auftakt machte Udo Jügens „Aber bitte mit Sahne“. Mit großem Augenzwinkern wurden die daraus resultierenden Folgen im Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ bedacht. Mit dem humorvollen Kult-Schlager von Trude Herr aus dem Jahr 1960 sagten die Sängerinnen der süßen Versuchung mit „Ich will keine Schokolade …“ ab und forderten „… ich will lieber einen Mann!“, wobei die Frauen unter der Leitung von Bernhard Reiß erneut ... überzeugten.


(Auszug aus RNZ; mit freundlicher Genehmigung von Herrn Benjamin Starke)



Rückblick auf ein beeindruckendes Konzert

Der 9. November ist in vieler Hinsicht ein ganz besonderes Datum und im Jahr 2025 wurde das auch bei uns für die Gesamtgemeinde Mühlhausen spürbar. In einer außergewöhnlichen Gemeinschaftsleistung fanden sich ganz unterschiedliche Vereine und Gruppen in einem bewegenden Konzertabend zusammen.

Es war uns eine große Freude mit unserem Gesang auch unseren Teil dazu beizutragen. Unter Leitung unseres Dirigenten Bernhard Reiß trugen wir mit viel Gefühl geistliche Werke zeitgenössischer Komponistinnen vor:

Mit „Exultate Deo“ und „Cantate jubilate“ kamen zwei Stücke von Audrey Snyder zu Gehör, einer 1953 in den USA geborenen Komponistin und Arrangeurin. Sie hat sowohl geistliche (wie etwa „Ubi caritas et amor“) als auch weltliche Kompositionen veröffentlicht. Daneben erarbeitete sie zahlreiche Chorarrangements für Filmmusik sowie von Pop-Größen wie The Beatles und Elton John.

Als drittes Stück komplettierte „Dona Nobis Pacem“ von Mary Lynn Lightfoot, einer ebenso anerkannten zeitgenössischen Komponistin, Dozentin und Lehrerin aus den USA, den Vortrag von Da Capo. In diesem Stück wird die tiefe Sehnsucht nach Frieden und die unverbrüchliche Hoffnung darauf in berührender Weise zum Ausdruck gebracht.

Im abschließenden “Lobt den Herrn der Welt” vereinten sich alle Beteiligten zu einem festlichen Ausklang des Abends, der einen bleibenden Eindruck bei allen Anwesenden hinterlassen hat.


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Frauen, die sich trauen“.....

. so könnte man unseren Auftritt beim „Tag der Vereine“ 2025 überschreiben. Trotz akkustisch herausfordender Atmosphäre – es war sehr laut in der Halle – zeigten wir von unserem Chorleiter Bernhard Reiß am Klavier souverän begleitet auf der Bühne musikalisch Präsenz.

Außerdem hatten wir einen kleinen Stand aufgebaut, bei dem auf einer Stellwand die wichtigsten Eckpunkte unseres Chors dargestellt waren. Den Link zu unserer Webseite konnte man über den QR-Code direkt mit dem Smartphone scannen. Neben einer Slideshow auf dem Bildschirm mit Bildern verschiedener Auftritte boten wir eine kleine „Playlist“ an. 12 Stücke konnten über Kopfhörer abgerufen werden.

Sehr gut angenommen wurde ein kleines kulinarisches Add-on, das wir für unsere Gäste bereit hielten: Süße Noten, selbstgebackenes Buttergebäck in Notenform, fanden regen Absatz. Um einige Gespräche und vielfältige Erfahrungen reicher ging dieser Tag für uns zu Ende.

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Sieben auf einen Streich – „Völlig losgelöst“ schwebten sieben Chöre und das Publikum durch die Michelbacher Schlagernacht



Michelbach. (jh) In der voll besetzten Michelbacher Sporthalle durfte Andreas Haller, Vorsitzender des Gesangvereins „Liederkranz 1867“, [am 25. Januar 2025] gleich sieben Chöre zur dritten Michelbacher Schlagernacht begrüßen....

.Für einen besonderen Höhepunkt sorgten dann die Sängerinnen des Frauenchors „Da Capo“ aus Rettigheim. Trude Herrs Song „Ich will keine Schokolade“ bildete dabei einen mehr als gelungenen musikalischen Einstieg. Die Sängerinnen mit ihrem Dirigenten Bernhard Reiß beeindruckten mit ihren brillanten Stimmen und ernteten mit „Der Mörder ist immer der Gärtner“ verdientermaßen einen riesigen Applaus. Unter die Haut ging ihr Song „So leb dein Leben“ auf die Melodie von Frank Sinatras „My Way“ und mit dem Hit der Beatles „Penny Lane“, benannt nach der berühmten Straße in Liverpool, flatterte ein Hauch von Großbritannien durch die Michelbacher Sporthalle. Die Zugabe-Rufe waren danach so laut, dass die Rettigheimer Frauen mit „Un poquito cantas“ die Zuschauer sogar noch nach Südamerika entführten und zum Abschluss ihres Auftritts für spanisches Flair sorgten....

.Langanhaltender Beifall für alle Chöre war der verdiente Lohn für die gelungene Schlagernacht, bei der am Ende an die Vorsitzenden der teilnehmenden Vereine als Dankeschön Michelbacher Uhren verteilt wurden – sicherlich auch ein Hinweis, dass es bald wieder Zeit sein wird für die vierte Michelbacher Schlagernacht.

(zitiert mit Genehmigung der RNZ, Ausgabe Mosbach)


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Ab in den Chor! "Woche der offenen Chöre“ des DCV

Wir waren am 06. November 2024 einfach gespannt auf das, was sich durch dieses Angebot für uns ergibt. Und es waren 3 Schnuppergäste, die bei der offenen Singstunde den Weg in unseren Chor fanden. Zwei neue Sängerinnen wollen es auch weiterhin mit uns versuchen, was uns sehr freut!

Schauen Sie doch auch einfach am Mittwoch um 19.30 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindezentrums St. Nikolaus Rettigheim vorbei!




Pfarrfest 2024




Es war schön, wieder einmal beim Pfarrfest mitwirken zu können. Mit „Das Meer“ (La mer) von Charles Trenet, „So leb' Dein Leben“ (My way) von Jacques Revaux & Claude Francois, „You are so beautiful“ mit „The wind beneath my wings“ und zum Abschluss dem südamerikanischen Traditional „Un poquito cantas“ trugen wir ein bunt gemischtes Progamm vor, das beim Publikum sehr gut ankam.




Kaffee im Takt 2024

Die Freude des Singens sprang aus den Gesichtern und Stimmen über

Frauenchor „Da Capo“ begeisterte bei „Kaffee im Takt“ im Bürgerhaus in Rettigheim


Rettigheim. (BeSt) – 30. Juni 2024 – Die Chorvorsitzende Michaele Bös konnte im Bürgersaal zahlreiche Zuhörer begrüßen. Die Konzertreihe „Kaffee im Takt“ des Frauenchores bestehe im Stadtteil seit 2018 und sei nicht mehr wegzudenken. Drei thematisch fein aufeinander abgestimmte Liedblöcke hatte der Chorleiter Bernhard Reiß mit dem 16 Kehlen umfassenden Ensemble vorbereitet, wobei dazwischen die Konzertbesucher zum Kaffee mit feinsten selbst gebackenen Kuchen und Torten verwöhnt wurden.

Zunächst widmete sich die Singgruppe den Werken des musikalischen Schwergewichts Gustav Mahler. Diese machen nicht nur den Übergang von der Spätromantik zur Moderne hörbar, sondern beschäftigen sich auch mit den verschiedenen Facetten der Liebe. So war im Stück „Starke Einbildungskraft“ zunächst die Verunsicherung eines jungen Knaben hörbar, bevor im Lied „Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“ nicht nur dessen Sehn sucht nach seiner Geliebten, sondern auch die Nachtigall wahrhaft hörbar wurde.

Verschiedene Solistinnen präsentierten ihre Stimmen zu Paul McCartneys Evergreen „Let it be“ und läuteten damit das Kultjahrzehnt der „Beatles“ ein. Zum „Yellow Submarine“ sprang die Freude des Singens aus den Gesichtern und Stimmen der Sängerinnen auf das Publikum über, welches nicht nur begeistert mitwippte sondern auch einstimmte. Der Frohsinn fand seinen Fortsatz mit dem Beatles-Song „Penny Lane“, welcher nach der Treffpunkt-Straße von Paul McCartney und John Lennon in Liverpool benannt ist.

Nach einer letzten Kaffeepause zog es den Frauenchor zu Kompositionen ins benachbarte Frankreich. Die französische Ernsthaftigkeit machte den Auftakt mit „La Nuit“, welches der Feder des tugendhaften Cembalo-Virtuosen Jean-Philippe Rameau aus dem 18. Jahrhundert entstammt und als Titelmusik des Films „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ weltweit Bekanntheit erlangte. Mit den Interpretationen der Weise „Das Meer“ kehrte die Heiterkeit in den Bürgersaal zurück. Der französische Chanson „Comme d’habitude“ aus 1967 läutete das Konzertfinale ein. Bekannt wurde das Stück durch seine amerikanische Coverversion „My Way“, die 1968 von Frank Sinatra erstmals eingesungen wurde. Der Frauenchor entfaltete sein mehrstimmiges Können zu einer deutschen Bearbeitung von Hans-Dieter Kuhn „So leb‘ Dein Leben“.

Zum Abschluss ging es mit schmissigen Rhythmen nach Südamerika und mit dem spanischsprachigen Kinderlied „Un poquito cantas“ zog die strahlende Sonne in das Gemeindehaus, dem Regenwetter zum Trotz. (Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Benjamin Starke)

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Rückblick:


Kaffee im Takt 2023: Leckerbissen für Ohr und Gaumen


Mit dem musikalischen Nachmittagskaffee „Kaffee im Takt“ knüpfte Da Capo unter Leitung von Bernhard Reiß nach einer Corona-bedingten Pause – (fast) nahtlos an die Veranstaltungen im Jahr 2018 und 2019 an.

Nach dem zum Auftakt flott vorgetragenen „Un poquito cantas“, einem traditionellen Lied, das mit südamerikanischem Temperament die verschiedenen Facetten von „ein bisschen Singen“ aufzeigt, begrüßte unsere 1. Vorsitzende Michaele Bös das zahlreich erschienene Publikum.

Im Anschluss nahm der Frauenchor die Zuhörenden unter dem Motto „Von Liebe und Kindern...“ auf einen Ausflug in die Welt der Oper mit: Die Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach und „Schlaf, liebes Kind!“ aus Blanche de Provence“ von Luigi Cherubini wurden mit viel Gefühl vorgetragen.

Der zweite Liedblock unter dem Motto „Von Männern, Mördern und Motoren...“ war einem der bedeutendsten Liedermacher oder besser Chansonniers Deutschlands gewidmet: Reinhard Mey. Zunächst erklang der zeitlose Evergreen „Über den Wolken“, mit seinem nachdenklichen Blick auf die Welt und der Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen und einfach abzuheben. Dann folgten das weniger bekannte „Männer im Baumarkt“, mit Meys selbstironischen Beschreibung von Männern und ihrer Heimwerkerleidenschaft und schließlich der Hit „Der Mörder ist immer der Gärtner“ mit vielen falschen Fährten in den einzelnen Strophen und einer weisen Erkenntnis als Quintessenz: „Man lernt eben täglich dazu!“.

Der letzte und längste Abschnitt des musikalischen Nachmittagskaffees – „Von Menschen und Tieren....“ – umfasste Stücke aus dem anglo-amerikanische Bereich. Ganz groß geschrieben wurde in den drei ersten Songs die Liebe: I say a little prayer“ von Burt Bacharach, ursprünglich für Dionne Warwick geschrieben, wurde in der Version von Aretha Franklin noch berühmter. Da Capo brachte diesen vom frommen Wunsch, dass eine tiefempfundene Liebe nicht unerwidert bleibt, geprägten Song übezeugend zu Gehör. Im sich anschließenden, tonrein a cappella gesungenen „Can't help falling in love“ von Elvis Presley bekennt ein hoffnunglos Verliebter, dass er sich einfach verlieben muss. You are so beautiful“, das besonders in der Version von Joe Cocker bekannt ist, wurde im dritten Stück kongenial mit dem Bette-Middler-Song „The wind beneath my wings“ kombiniert und als eine einzige Liebeserklärung gefühlvoll vorgetragen.

Und die Tiere? Der „Pink Panther“ ist zwar mit dem Vornamen „Paulchen“ als tierische Zeichentrickfigur bekannt, ursprünglich war damit aber ein einzigartiger Diamant gemeint. Von Henry Mancini als Titelmusik für den gleichnamigen Film komponiert, wurde dieses Instrumentalstück weltberühmt. Dass es auch als Chorversion sehr gut funktioniert, bewies Da Capo überzeugend – von Bernhard Reiß am Klavier souverän geführt.

Der Applaus des begeisterten Publikums wurde zuletzt noch mit einer Zugabe belohnt und die Veranstaltung mit dem Dank an alle beschlossen, ohne die solch ein Konzert nicht möglich wäre.

Nicht nur die im Vordergrund Aktiven, sondern auch die im Hintergrund Tätigen wurden erwähnt: die Helfenden beim Auf- und Abbau sowie der Bewirtung, unsere aktive Sängerin Luzia Reiß für die geschmackvolle Dekoration, die Gemeinde Mühlhausen, vor allem Frau Marschall, für die unbürokratische Unterstützung, alle Da Capo-Sängerinnen, für ihren Einsatz, ihre Begeisterung und nicht zuletzt das leckere und umfangreiche Buffet, das Publikum für sein Interesse und schließlich unser Chorleiter Bernhard Reiß, der uns in bewährter Weise bestens vorbereitet und sicher und inspirierend durch den diesjährigen „Kaffee im Takt“ geleitet hat.




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Abwechslungsreiches Konzert mit Werken aus vier Jahrhunderten



Frauenchor „Da Capo“ singt zugunsten der Ukraine – Bernhard Reiß Solist an der Orgel

Rettigheim – rka (26. Juni 2022): 17 Frauen aus Rettigheim und Umgebung, die mit ausdrucksstarken Stimmen seit einigen Jahren gemeinsam als Chorgemeinschaft singen, das ist das kleine, aber feine Frauenensemble „Da Capo“. Unter der Leitung von Dirigent Bernhard Reiß hatte man zu einem gut besuchten Benefizkonzert zugunsten der Ukraine in die Pfarrkirche St. Nikolaus eingeladen. Es war ein vielseitiges Programm, das über vier Jahrhunderte von der Zeit des Barock über die Klassik, Romantik bis in die Moderne reichte. Der Wechsel vom Chor zur Soloorgel gab den Sängerinnen immer wieder Phasen des Durchatmens und Innehaltens. Die Auftritte von „Da Capo“ gliederten sich in drei Abschnitte, einer Messe aus der Zeit der Romantik, durchdrungen von Gefühlstiefe und Innigkeit. Bewusst widmete sich der Frauenchor im zweiten Teil einigen Komponistinnen aus der Spätromantik, des Impressionismus und der Neuzeit. Der abschließende dritte, musikalische Block umfasste Spirituals, Gospels und Chorwerke mit Folk-Elementen.


Welch ein wundervoller Konzertabend, aus dem sich jeder Besucher zufrieden auf den Heimweg machte, so könnte man rückblickend hinzufügen. Denn was „Da Capo“ in der Pfarrkirche St. Nikolaus bot, war ein mitreißendes und gleichzeitig berührendes Konzert für Herz, Seele und Körper. Ja, der Frauenchor „Da Capo“ besticht durch mehrere Vorzüge: Er präsentiert sich mit einem eigenen, unverwechselbaren Klang, verfügt über ein abwechslungsreiches Repertoire und überzeugt durch seine ansteckende Energie. Großartige Einzelstimmen, eine vielseitige Auswahl der Stücke und die besondere Liebe zur Musik aus vielen Jahrhunderten machen die fünfundsiebzig Minuten mit „Da Capo“ zu einem Hörerlebnis.


Die Ouvertüre B-Dur von Isfrid Kayser, mit der Bernhard Reiß als Solist auf der Orgel das Kirchenkonzert majestätisch eröffnete, ist ein klangtypisches Beispiel aus dem reichen Bestand des barocken, musikalischen Erbes oberschwäbischer Klöster. Dabei glänzt der Solist mit übermütiger Spielfreude und rasanten Läufen in den Manualen, während er das verstärkende Pedalspiel zur Prachtentfaltung an besonders hervorgehobenen Stellen einsetzt. Ganz in der Tradition der französischen Romantik bewegt sich die „Missa breve“ von Leo Delibes, dem einzigen bekannten Kirchenwerk für Frauenchor des Komponisten, bestehend aus fünf Teilen: Kyrie, Gloria, Sanctus, O salutaris hostia und Agnus Dei. Dieses zu Herzen gehende Kleinod der Kirchenmusik wurde von „Da Capo“ in duftiger, eleganter Stimmung, mit Leichtigkeit, aber religiöser Grundstimmung geboten.


Den zweiten Teil des Konzerts widmete man bewusst komponierenden Frauen, die im der Tat in früheren Jahrhunderten in der Musikwelt einen schweren Stand hatten. Zunächst erklang das spätromantische „Panis angelicus“ der französischen Komponistin Mélanie Hélène Bonis, das die Eucharistie in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt und durch die Schlichtheit und Innigkeit der Melodie überzeugt. „Cantate, jubilate“ und „Exultate Deo“ sind zwei Werke der Komponistin Audrey Snyder, die Schönheit, Einfachheit und Charme widerspiegeln und vom Chor mit sauberer Intonation und transparenter Stimmführung präsentiert wurden. Ein echtes Juwel ist das Chorwerk „Dona nobis pacem“ von Mary Lynn Lightfoot, das nur diese drei Worte mit der Bitte um Frieden verwendet. Dabei werden diese Worte von den einzelnen Stimmen mit solcher Sensibilität und Wärme ineinander verwoben, dass sich der Chor ganz auf die Qualität und den Reichtum des Klangs konzentrieren kann. Das Piano ist die große Stärke des Frauenchors, aber auch der dynamische Wechsel zwischen Klangpracht und Innigkeit beweist die gute Schulung.


Von der italienischen Komponistin Anna Bon di Venezia stammt die Sonata C-Dur für Orgel mit den Sätzen „Allegro“, „Andante“ und Menuetto con Variazoni“. Als Solist zeigt Bernhard Reiß hier großes stilistisches Einfühlungsvermögen, seine Interpretationen sind wohl durchdacht und atmen dennoch Leichtigkeit und Spontaneität. Die Virtuosität wird nie Selbstzweck, denn immer stehen der Ausdruck und die stilistische Ausrichtung des Werkes im Vordergrund. So erhält jeder der drei Sätze den ihm eigenen Charakter. Alles ist im Fluss, drängend, sich entfaltend im „Allegro“, bedächtig, innehaltend im „Andante“ und fast tänzerisch in den ganz unterschiedlichen Variation des „Menuetts“. Jazzharmonien auf der Orgel brachte Bernhard Reiß zum Klingen bei „Swing low“ der australischen Komponistin Rosalie Bonighton. Dieses afroamerikanische, geistliche Lied dient als Grundlage für ein improvisiertes Spiel, bei dem die bekannte Melodie immer wieder durchscheint.


Gospelgesang muss aus dem Herzen klingen“, diese Regel macht sich „Da Capo“ im dritten Teil zu eigen und singt sich damit in die Herzen der Zuhörer. „Gospel“ heißt ja übersetzt „Frohe Botschaft“, und hier demonstriert das Ensemble, wie vielfältig diese Musik klingen kann, mal bittend, mal traurig, melancholisch, mal freudig bewegt. Und der Funke springt schnell auf die Besucher über. Der Chor bringt etwas rüber von einnehmender Leichtigkeit und der musikalischen Lebensfreude dieser Musik. Im Gepäck hat „Da Capo“ einige Gospels, die in ihrer Abfolge geschickt aneinandergereiht sind, beginnend mit dem bittenden Song „Lord, I want zu be a Christian“, der zur Nachfolge Christi aufruft. „Go down, Moses“ singt mit fetziger Melodie und heißem Rhythmus von der Sehnsucht nach Freiheit, während das Lied „Heaven is a wonderful place“ die Hoffnung auf einen Platz im Himmel ausdrückt. Die drei Gospels, mit Herz und Stimmkraft vorgetragen, sind aber weit mehr als eine froh machende Botschaft. Sie sind ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Glauben, aber auch zum Singen selbst.


Die passenden, besinnlichen Zwischentexte sprach Gemeindereferentin Bettina Hartnagel. In den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen stellte sie die davidschen Psalmen, die „himmlische Melodien in der Welt erklingen lassen.“ Mit dem „Irischen Segenswunsch“ verabschiedete sich „Da Capo“ von den Konzertbesuchern, um abschließend noch gemeinsam das „Nehmt Abschied“ anzustimmen. Der Erlös des Benefizkonzerts kommt der „Nothilfe Ukraine“ zugute.


(Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rudi Kramer)



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